09-FEB-2008
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Ein Tisch voller Instrumente:
8 Kategorien kennt die chinesische Einteilung der Musikinstrumente, und da der Weg nach Speyer so weit war, hatte ich dieses Mal nur ca. 20 Instrumente dabei. Um dem Publikum näher zu sein, habe ich mich entschlossen, die Instrumente statt auf der Bühne vor selbiger vorzustellen.
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Ausserdem hatte ich so auch mehr Platz für die etwas größeren Instrumente, wie z.B. die Zither Guzheng, die Trommel und meine Pipa inklusive Ständer. Im Hintergrund sieht man auf der Bühne die Zither Guqin, auf dem Vortragspult das Model des Glockenspiels.
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Die geräumige Aula des Nikolas-Weiss-Gymnasiums in Speyer bot vor Beginn der Veranstaltung noch freie Plätze, spätestens beim Auftritt der Löwentanzgruppe waren jedoch nahzu alle Plätze besetzt.
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Ein Fest für Auge und Ohr war der Auftritt der Löwentanzgruppe, der gezeigte Tanz bot einen so lebendigen und glaubwürdigen Löwen, daß vor allem die Kinderaugen im Saal vor Staunen weit offen standen. Später am abend gab es noch eine Kung-Fu-Demonstration, von der ich jedoch leider keine Fotos habe...
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Am Anfang steht der bronzene Ton des Himmels: Hier erkläre ich das Modell der antiken Glockenspiele in China, ein "Bian Zhong", und seine Bedeutung für die Musikgeschichte.
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Traditionell kniend, noch etwas ungeübt und mit (noch) nicht ganz korrekter Körperhaltung spiele ich für die Zuschauer das Stück "Jiu Kuang" ("Weintrunkenheit") auf der wunderschönen Zither Guqin.
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Der auf der Rückseite eingravierte Eigenname des Instruments beweist: Man hat es nicht "nur" mit einem Instrument sondern einer eigenständigen Persönlichkeit zu tun! Meine Guqin heißt "Neun Wolken beginnen zu kreisen"...
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Auch auf der großen Zither Guzheng gibt es viel zu entdecken und hören: Hier improvisiere ich über das Thema der "Pflaumenblüte", eine beliebte Melodie aus China. Ich spiele auch hier traditionell nur mit den Fingern, ohne Plektren.
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Die Laute Pipa ist für mich eines meiner Lieblingsinstrumente, entfernt verwandt mit anderen Lauten und Gitarren auf der Welt können europäische Ohren mit der erklingenden Musik noch am leichtesten etwas Bekanntes verknüpfen, das "Fremde" oder "Exotische" wird von Vertrautem überwogen.
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Beim Spiel der Pipa ist Konzentration gefragt: Ein wenig zu viel Druck auf den Fingern und der erklingende Ton ist leicht "daneben". Hier spiele ich die "Klage der Prinzessin Shaoyun", ein traditionelles Stück aus einer Sammlung von 1820.
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Zum Glück gab es professionelle Unterstützung: Die Erhu wurde von Deng Xiao Mei dem Publikum vorgstellt, die in Mannheim lebende Künstlerin spielte die Stücke "Sehnsucht" und das bekannte "Pferderennen". Außerdem weiß ich dank ihrer Hilfe nun, daß meine eigene Erhu gar nicht so schlecht klingt...
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Beim Vorführen der Eiförmigen Tonflöte "Xun". Leider verdeckt das Mikrofon das Instrument, schönere Bilder von diesem Instrument finden Sie auch hier bei Pbase unter meinen "musical instruments".