Die Julius-Maximilians-Universitaet W u e r z b u r g hat eine ueber 600 Jahre lange Tradition und gehoert heute zu den mittelgrossen Universitaeten in Deutschland. 400 Professoren bilden hier in zehn Fakultaeten rund 20.000 Studierende aus.
Die W u e r z b u r ger Universitaet zaehlt zu den zehn fuehrenden Hochschulen in Deutschland – das belegen die Ranglisten nationaler und internationaler Forschungsorganisationen, internationale Gutachterkommissionen sowie die im Jahr 2006 begonnene Exzellenz-Initiative des Bundes und der Laender. In vielen Wissenschaftsbereichen gehoert die Uni W u e r z b u r g auch international zur Spitzengruppe der akademischen Institutionen.
Schon Anfang der 1990er-Jahre hat die Universitaet damit begonnen, fakultaetsuebergreifende Forschungszentren zu gruenden. In diesen konnten neue Forschungsthemen bearbeitet werden und innovative Studiengaenge entstehen. Die interdisziplinaeren Zentren sind mittlerweile zum international sichtbaren Markenzeichen der Uni W u e r z b u r g geworden. Zahlreiche Gutachterkommissionen haben das bestaetigt.
Der juengste Schwerpunkt wurde 2004 mit der Gruendung der „International Graduate School" gesetzt. Diese soll allen Doktoranden an der Universitaet waehrend ihrer ersten beruflichen Taetigkeit als Wissenschaftler eine strukturierte Aus- und Weiterbildung ermoeglichen. Denn die Uni W u e r z b u r g betrachtet die Foerderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als besonders wichtige Aufgabe.
Die Bildung von Zentren hat eine enorme Schubkraft entwickelt und die Universitaet an die Spitze der Hochschulen in Deutschland gebracht. Ein Indiz dafuer sind die derzeit neun Sonderforschungsbereiche und neun Graduiertenkollegs, die unter harter Konkurrenz bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben wurden. „Die Chance, einen Antrag auf eine dieser DFG-Foerdermassnahmen bewilligt zu bekommen, liegt meist unter 20 Prozent", sagt Unipraesident Axel Haase.
Die Qualitaet der Wissenschaft wird heute auch daran gemessen, wie viele Forschungsprojekte von oeffentlichen Geldgebern, privaten Stiftern oder von der Industrie finanziert werden. Auch die Zahl der Veroeffentlichungen in international stark beachteten Zeitschriften wie „Nature" und „Science" ist ein Gradmesser fuer den Erfolg der Forschung.
Obwohl die Ausstattung der Universitaet
W u e r z b u r g mit Professoren- und Assistentenstellen in den
vergangenen Jahren fast konstant geblieben ist, konnten die
beiden genannten Erfolgsparameter seit Mitte der
1990er-Jahre nahezu explosionsartig gesteigert werden. Die
Grundlage dafuer war die Gruendung und erfolgreiche
Integration der interdisziplinaeren Forschungszentren in die
Strukturen der Universitaet.



























